Schulgeschichte

Friedrich-Albert-Lange Berufskolleg: Chronik von 1832 bis Heute


  • 15. Januar 1832
    Errichtung der gewerblichen Sonntagsschule mit 70 Schülern durch die Freimaurerloge "Zur Deutschen Burg". Einzige Sonntagsschule in Preußen, die von einer Loge gegründet wurde. Keimzelle der berufsbildenden Schulen in Duisburg.
  • 1. Dezember 1846
    Übernahme der Trägerschaft durch die Stadt Duisburg. Die Sonntagsschule ist damit die erste städtische Schule in Duisburg (Elementarschulen waren kirchliche Sozietätsschulen, das Gymnasium wurde von Stiftungen getragen).
  • 17. April 1860
    Friedrich Albert Lange übernimmt die Schulleitung für fünf Jahre.
  • Ostern 1865
    Umgestaltung der Sonntagsschule zur "Handwerker-Fortbildungsschule" im Rahmen einer umfassenden Schulreform. Ein 1867 erstellter Bericht über diese Reform wurde auf der im selben Jahr stattfindenden Pariser Weltausstellung ausgezeichnet, die "einleitenden Gedanken" als Grundsätze bei der Errichtung von "Handwerkerfortbildungsschulen" im amtlichen "Centralblatt für Unterrichtswesen" veröffentlicht.
  • 11. April 1869
    Einzug der Handwerker-Fortbildungsschule in die Vom-Rathsche-Stiftung, das von Jakob vom Rath der Stadt geschenkte Stammhaus der Familie.
  • Ostern 1887
    Reorganisation der Fortbildungsschule: stärkere berufliche Gliederung, Vorverlegung des Unterrichts von 20 - 22 Uhr auf 19 - 21 Uhr.
  • Ostern 1889
    Für alle männlichen Lehrlinge wird der Besuch des dreijährigen Fortbildungsschulunterrichts verpflichtend eingeführt. 1901 wird die Fortbildungspflicht auf Jungarbeiter ausgedehnt. Von 1914 an gilt diese auch für Mädchen.
  • Juni 1920
    Einführung der Benennung "Berufsschule" für die bisherigen Fortbildungsschulen.
  • 17. Januar 1924
    Anerkennung als "beruflich ausgebautes und besonders großes Schulsystem" durch das preußische Handelsministerium.
  • Ostern 1924
    Fertigstellung des neuen Schulgebäudes am Schinkelplatz.
  • Mai 1929
    Mit über 8.000 Schülern und Schülerinnen erreicht die Schule die höchste Schülerzahl seit ihrem Bestehen.
  • 13. Mai 1944
    Zerstörung des Schulgebäudes durch einen Luftangriff.
  • Juni 1946
    Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebes am Schinkelplatz.
  • Ostern 1955
    Abschluß des Wiederaufbaus und der Erweiterung des Schulgebäudes.
  • 22. Dezember 1958
    Fertigstellung des neuen Werkstattgebäudes.
  • Ostern 1961
    Eröffnung der einjährigen Berufsfachschule. Diese wird 1970 in einen zweijährigen Bildungsgang umgewandelt und schließt mit der Mittleren Reife ab.
  • 1. Oktober 1967
    Einrichtung der dreisemestrigen Fachschule für Elektrotechnik.
  • 1. August 1969
    Die dreisemestrige Berufsaufbauschule wird in die zweisemestrige Fachoberschule umgewandelt. 1978 wird sie auch als viersemestrige Abendform eingerichtet. Die Erweiterung um die Fachrichtung Gestaltung erfolgt im Jahre 1980.
  • 1. August 1972
    Die Ausbildung der Fachschule wird auf 4 Semester verlängert. Zusätzlich zum Schwerpunkt "Energietechnik" wird der Schwerpunkt "Elektronik" eingerichtet. 1977 erfolgt die Eröffnung der Fachschule für Technik in Abendform
  • 3. April 1974
    Beginn der Partnerschaft mit dem Highbury College of Technology, Portsmouth/England. Die erste Schulpartnerschaft einer englischen Schule und deutschen Schule des berufsbildenden Bereichs überhaupt.
  • 1. August 1976
    Einführung des Berufsvorbereitungsjahres.
  • 1. August 1977
    Das benachbarte Gebäude der Agnes-Miegel-Schule wird übernommen.
  • 1978
    Neuordnung der berufsbildenden Schulen in Duisburg in Verbindung mit der Einführung des Kollegschul-Modellversuchs; der Schule werden die Schwerpunkte "Naturwissenschaften", "Bautechnik" und "Kunst, Musik, Gestaltung" zugewiesen.
  • 1. August 1978
    Teilnahme am Modellversuch "Verbindung des Berufsvorbereitungsjahres mit dem Berufsgrundschuljahr" (BVJ/BGJ).
  • 21. April 1982
    Im Rahmen eines Festaktes zum 150jährigen Bestehen Verleihung des Namens "Friedrich-Albert-Lange-Schule".
    Durchführung der "Duisburger Berufsbildungswoche" aus Anlass des Schuljubiläums und Gründung eines Fördervereins.
  • 1. August 1984
    Kooperation der Kombination BVJ/BGJ mit der Baugewerksinnung und der Maler- und Lackiererinnung sowie der BFS mit dem Heizungs- und Sanitärhandwerk als Maßnahme zur Minderung der Jugendarbeitslosigkeit.


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